emily
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Eine Rose stand am Wegesrand,

als sie dort ein trauriges Mädchen fand

Sie überlegte lange ob sie Sie pflücke -

damit vielleicht ihre schönen Haare schmücke?

"Doch wer so schön ist, das soll was heißen -

kann ich nicht einfach aus dem Boden reissen"

So ging sie wieder fort und trug die Rose in ihrem Herzen -

so schön war ihr Anblick, so tief die Schmerzen

Sie suchte auf anderen Wegen und sah viele sonderbare Rosen,

doch keine wollte sie so liebkosen.

Keine konnte ihre Tränen trocknen,

keine ihre Sinne so verlocken.

Da ging sie zurück zum alten Wegesrand -

sie glaubte es kaum, die Rose verschwand

Das Mädchen war voll Trauer, der Kummer fraß sich in sie hinein

Da war es vorher schöner alleine zu sein

Sie lief in den Wald und goss alle Rosen -

die kleinen und die großen

Das Mädchen pflegte sie Tag für Tag

und so hoffte sie,

dass ihr keine Rose mehr starb.